Auf dem Weg zur Naturparkschule

An einem Donnerstag bekam unsere erste Klasse besonderen Besuch. Der Ranger Andreas Hofmann vom Naturpark Fichtelgebirge war bei uns im Klassenzimmer. Er brachte uns unsere Heimat, den Naturpark Fichtelgebirge, auf spannende Weise näher.

Zu Beginn stellte der Ranger eine wichtige Frage: Was ist eigentlich ein Naturpark? Gemeinsam klärten wir den Begriff. Die Kinder erfuhren, dass ein Naturpark ein großes Gebiet ist, in dem die Natur, die Tiere und die Pflanzen besonders geschützt werden. Gleichzeitig ist es ein Raum, in dem Menschen leben, arbeiten und ihre Heimat haben. Mithilfe einer Karte des Naturparks Fichtelgebirge lernten die Kinder diesen genauer kennen. Auf der Karte wurden die Berge des Fichtelgebirges sowie bekannte Städte benannt.

Ein besonderes Highlight war ein ausgestopfter Auerhahn, den Herr Hofmann mitgebracht hatte. Die Kinder erfuhren, dass der Auerhahn sehr scheu ist und große, ruhige Waldgebiete braucht. Deshalb sieht man ihn nur sehr selten. Er lebt in geschützten Rückzugsräumen, zum Beispiel im Gebiet rund um den Schneeberg, und steht unter besonderem Schutz.

Außerdem zeigte der Ranger den Kindern drei typische Gegenstände aus dem Fichtelgebirge: eine alte Kaffeekanne aus Porzellan, die an die Porzellanherstellung in der Region erinnert, sowie eine kleine, geschliffene Granitplatte. Dabei erklärte er, dass Granit ein für das Fichtelgebirge sehr typischer Stein ist. Zum Abschluss durften die Kinder noch rätseln. Der Ranger zeigte einen Abdruck einer Pfote, und die Kinder sollten herausfinden, zu welchem Tier sie gehört. Gemeinsam kamen sie auf die richtige Lösung: Es ist die Pfote eines Luchses. Die Kinder lernten, dass der Luchs inzwischen wieder im Naturpark Fichtelgebirge heimisch ist.

Der Besuch von Andreas Hofmann war für alle Kinder sehr interessant und lehrreich. Sie konnten viel über ihre Heimat und den Schutz der Natur lernen.

 

 

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