Elternarbeit

Schule soll ein Ort sein, an dem sich alle wohlfühlen.

 

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Schule und dem Elternhaus trägt dazu bei und geht nur gemeinsam.  Engagierte Eltern sind uns an der Grundschule Marktleuthen sehr wichtig!

 

Alle Beteiligten sollen an einem Strang ziehen – und das in allen Bildungs- und Erziehungsanliegen und zum Wohle unserer Kinder in der Grundschule Marktleuthen. In unserem „Lebensraum Schule“ gilt Folgendes:

  • Lehrer und Eltern reden offen miteinander.
  • Lehrer und Eltern gehen rechtzeitig aufeinander zu, um eventuelle Schwierigkeiten rechtzeitig in den Griff zu bekommen.
  • Lehrer und Eltern bleiben in einem dauerhaften Kontakt.
  • Die Entwicklung der Schüler geht uns gemeinsam an.
  • Lehrer und Eltern unterstützen die Kinder bestmöglich.
     

Die Eltern werden an unserer Schule mit eingebunden – Wir freuen uns immer über viele helfenden Hände!

  • Elternstammtische veranstalten
  • Planung und Mitgestaltung von Stadt- und Schulfesten und bei Projekttagen
  • Aktives Mitwirken während der Schulzeit: Eltern als Experten –
    • Einbringen von Erfahrungen
    • Einbeziehung der Kompetenzen in die Arbeit der Schule
  • Hilfe beim Tag der offenen Tür
  • Dabeisein und Aktivwerden z.B. bei Wandertagen, Lesenächten, …
  • Organisation des Obstschneidens im Rahmen des Schulfruchtprogramms
     

Eltern werden an unserer Schule regelmäßig informiert:

  • Allgemeine Elternabende
    • Am Anfang des Schuljahres in allen Klassen
    • Im November zur Schullaufbahnberatung in der vierten Klasse
  • Regelmäßige Elternbriefe mit allen wichtigen Neuigkeiten, Informationen, Veranstaltungen  und Terminen erreichen die Eltern
    • siehe Downloadbereich
    • siehe Termine
  • Der Elternbeirat unserer Schule tagt regelmäßig und vermittelt wichtige Informationen in den einzelnen Klassen.
  • Es finden thematische Elternabende statt, z.B. zum Mathematikunterricht oder zum Bereich des Lernens

 

Eltern können an unserer Schule flexibel die Gesprächsangebote nutzen:

  • Die Grundschule Marktleuthen bietet vielfältige Gesprächsmöglichkeiten für Eltern, auch außerhalb unserer Sprechstunden. Bitte nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit dem Klassenleiter/der Klassenleiterin auf.
  • Zu unseren Elternsprechabenden nehmen wir uns reichlich Zeit für Wünsche und Sorgen unserer Eltern.

Elternveranstaltung "Keine Angst vor Mathematik" am 22. Februar 2016

Einen sehr lehrreichen Abend erlebten die Eltern unserer Grundschüler und das Kollegium. Als Referentin konnte Rektorin Colette Silbermann nämlich Lerntrainerin Frau Jana Golbs vom Klipp und Klar Lernstudio in Selb gewinnen.

 

Frau Golbs bot für die Eltern aller Klassenstufen einen Vortrag und konkrete Hilfen an, die sich mit der Thematik "Keine Angst vor Mathematik" beschäftigten. Dass dieser Punkt die Eltern schon berührt, zeigten doch die zahlreichen Besucher dieser Veranstaltung.

Einen ersten Punkt des Vortrags stellten die unterschiedlichen Voraussetzungen und Lernwerkzeuge erfolgreichen Lernens dar:

  •  ausreichend Wasser am Vormittag ist nötig zum Denken
  • Bewegung aktiviert Energie
  • das taktile System (also das Fühlen) muss geschult werden
  • das Sehen (also die Folgebewegungen der Augen) muss/müssen ständig trainiert werden 
  • über das Hören bauen die Schüler innere Bilder auf, die ihnen helfen, eine Sache zu verstehen und zu verinnerlichen
  • ein gutes Gleichgewicht bringt Kinder nicht so schnell aus der Ruhe
  • die Integration (also die Zusammenarbeit) beider Gehirnhälften spielt eine Schlüsselrolle für erfolgreiches Lernen

 

Vier Stufen zum Aufbau des mathematischen Denkens sind enorm wichtig:

  • das Handeln mit konkreten Gegenständen
  • die bildliche Darstellung
  • die Arbeit mit Symbolen
  • der Vorgang des Automatisierens 

In einem zweiten Teil ging Frau Golbs ganz gezielt auf Probleme und Fragen der Eltern ein, welche sich konkret mit der Mathematik beschäftigen. So ergaben sich ganz viele Fragen zu Sachaufgaben, dem Einmaleins, dem Runden, dem Stellenwertsystem und dem Zehnerübergang.

Anhand von konkreten Materialien erläuterte Frau Golbs, wie Kinder zu Hause gezielt üben können und somit ihre Ängste in der Mathematik überwinden.

Ein rundum gelungener Abend! Per e-mail erreichte die Schule die Nachricht eines Vaters: "Die Fortbildung von Frau Golbs sollten alle Eltern einmal gehört haben!"

Elternveranstaltung "Lernen lernen" am 10.03.2016 mit Schulpsychologin

Frau Christine Brem

 

Wertvolle Tipps für das Lernen

 

 

„Wiederholung ist das A und O für erfolgreiches Lernen“, so meint Christine Brem, Schulpsychologin im Landkreis Wunsiedel.

Zu einem Informationsabend rund um das Thema „Lernen lernen – wie macht man es richtig?“ hat die Grundschule Marktleuthen am gestrigen Dienstag alle interessierten Eltern und Kollegen geladen.

„Diese Frage brennt wirklich vielen Erziehungsberechtigten unter den Nägeln“, so Rektorin Colette Silbermann. Deshalb hat die Schule sich entschlossen, in ihrer Fortbildungsreihe für Eltern die Schulpsychologin des Landkreises Wunsiedel, Frau Christine Brem, einzuladen.

Sie lieferte dann auch die Antwort auf diese wirklich sehr interessante Frage.

Mit einem recht anschaulichen Beispiel begann Frau Brem: „Damit es gerecht zugeht, erhalten alle die gleiche Aufgabe: „Klettere auf einen Baum“ sagt ein Lehrer zu Elefant, Goldfisch, Affe und Schildkröte. So wie auch die Tiere diese Aufgabe unterschiedlich lösen, so verhalten sich auch die Kinder beim Lernen. Die Referentin verdeutlicht, dass Kinder einen inneren Arbeitsplan brauchen, um ihre Arbeiten in der richtigen Reihenfolge, mit den richtigen Materialien erledigen und auch die richtigen Hilfen und Kontrollmöglichkeiten anwenden können. Voraussetzung dafür ist ein organisierter, aufgeräumter und strukturierter Arbeitsplatz.

In allen Lernbereichen gilt allerdings als wichtigstes Element das stetige Wiederholen des Lernstoffes in kleinen Portionen, so dass dieser im Langzeitgedächtnis haften bleibt.

Auch recht vielfältige praktische Tipps gab Frau Brem ihren Zuhörern an die Hand. So eignen sich zum Beispiel sogenannte Lernkarteien für vielfältige Übungsmöglichkeiten. Lernwörterkartei, Kopfrechenkartei, Malaufgabenkartei sind nun drei von ihnen. Außerdem konnten sich die Eltern Tipps zum Auswendiglernen und zur Vorbereitung auf Proben an praktischen Beispielen klar machen.

Rektorin Silbermann bedankte sich abschließend bei den zahlreich erschienenen Eltern und Lehrern für ihr Interesse am „Lernen lernen“ und bei Frau Brem für die sehr anschauliche und gelungene Darstellung der durchaus wichtigen Thematik.

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